Itchy Poopzkid - Lights Out London
Genre: Punk
Tracks: 12
Label: Findaway
VÖ: 25.02.2011
Heimat: www.itchypoopzkid.de

Itchy Poopzkid ist eine dreiköpfige deutsche Punkrock-Band. Sie entstand im Jahr 2001 in Eislingen/Fils aus der damaligen Schülerband 'Nutella'. Anfänglich beschränkten sich die drei Musiker auf das Covern von Songs anderer Bands. Später beschlossen sie, den Namen der Band zu ändern und selbst Songs zu schreiben. In den folgenden Jahren spielten sie unter anderem als Vorband von Donots, Yellowcard, (+44), Boy Sets Fire und den Bouncing Souls und wurden zu mehreren Musikfestivals eingeladen. Im Juli 2007 begleiteten sie die kanadische Punk-Rock-Band Sum 41 auf ihrer Deutschland-Tour. Interessant ist, dass Sibbi und Panzer während ihrer Live-Konzerte öfters ihre Instrumente untereinander tauschen und sich auch mit dem Singen abwechseln. Berühmt sind mittlerweile auch ihre Liedansagen, von welchen 89 Stück als Bonus-Tracks auf ihrem ersten Live-Album zu hören sind. Die Fangemeinde der Band wuchs langsam aber stetig. 2001 nahmen Itchy Poopzkid ihr erstes Demoalbum auf und veröffentlichten die EPs 'Two Thumbs Down' und 'Having a Time' sowie die Live-CD 'Fuck-Ups ... Live!'. Itchy Poopzkid standen bei 'Where are my records' unter Vertrag, wo Ende 2005 ihr erstes Album 'Heart to Believe' erschien. Zu dem aus diesem Album stammenden Song 'Say no!' wurde ein Video geschnitten, was aber nie in Form einer Single veröffentlicht wurde. Es wird lediglich zum Download auf ihrer Homepage bereitgestellt. Anderthalb Jahre später folgte im Frühjahr 2007 das zweite Album 'Time to Ignite'. Mit der ersten Singleauskoppelung 'Silence Is Killing Me' erreichten Itchy Poopzkid erstmals die deutschen Charts. Diese Single und auch alle anderen der Band wurden auf MTV gespielt. Itchy Poopzkid traten im Jahre 2007 gegen die Band 'Madsen' bei 'MTVs Band Trip' an und gewannen. Als Preis durften sie eine Folge von der MTV-Show 'Rockzone' komplett moderieren und aussuchen, welche Clips gezeigt wurden. Außerdem durften sie eine Liveshow im Rahmen der 'MTV European Music Awards' in München spielen. 2008 spielten sie nur ein paar Live Auftritte und konzentrierten sich hauptsächlich auf das Songwriting für das dritte Album. Auf ihrer Internetseite gewähren sie im extra eingerichteten Studio-Tagebuch Einblicke in den Studioalltag. Das dritte Album 'Dead Serious' erschien am 23. Januar 2009. Erstmals in der Bandgeschichte wurde ein Album auch als Vinyl veröffentlicht. Im Frühjahr 2009 tourte die Band abwechselnd mit Neverstore, Not Called Jinx, Julia & Templeton Pek durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ab dem 24.September 2009 tourte Itchy Poopzkid in England und ab dem 25. November 2009 fand abermals eine Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz statt. Diese endete einen Monat später in Ulm. Nach Touren durch Irland und Schweden Anfang des Jahres 2010 beschäftigt sich die Band damit, neue Lieder zu schreiben und das vierte Album fertigzustellen. Angekündigt ist eine Single mit dem Namen 'Why Still Bother', für die auch bereits ein zugehöriges Musikvideo gedreht wurde, welches in Zusammenarbeit mit der WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society) auf die für Tiere gefährlichen Sonare im Meer aufmerksam macht und am 21.Oktober 2010 erschien. Für den 25. Februar 2011 ist das Album 'Lights out London' erschienen, welches unter dem ebenfalls 2011 selbstgegründeten Label 'Findaway Records' veröffentlicht wurde. Unter diesem Label veröffentlichten sie auch ihre ersten drei Alben neu mit vielen, teilweise unveröffentlichten Bonustracks. Am 31. Januar 2011 verkünden Itchy Poopzkid auf ihrer Website, dass Schlagzeuger Tobias Danne die Band verlässt und durch ihren längjährigen Drum- und Lichttechniker Max Zimmer ersetzt wird. Nachdem Itchy Poopzkid mit dem Album 'Lights out London' den höchsten Chart-Einstieg der Bandgeschichte auf Platz 35 erreicht haben, begeben sie sich von März bis Mai auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Supportet werden sie von 'Attack!Attack!' aus Wales. Ergo: 'Lights Out London' ist eine Scheibe, die zwar nicht alle Kritiker verstummen lassen wird, aber definitiv einen frischen und authentischen Gesamteindruck hinterlässt und eine Band zeigt, die nicht mehr viel braucht, um in absehbarer Zukunft den angestrebten Punkrock-Olymp zu erklimmen.



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